Das Thema ist nicht neu, Jakobs sprach schon 1985 darüber, aber das Thema stellt sich mit jedem berichteten vereitelten Terroranschlag mit zunehmender Brisanz. Was tun mit den Terroristen? Was tun mit dem OKlern? Hier gilt es schnellstens eine personalisierte Feindterminologie zu entwickeln. Denn darum geht es. Um die Frage, wie sich der Rechtsstaat mit (mutmaßlichen) Gefahrenlagen auseinandersetzt oder auseinandersetzen sollte. Im Moment setzt er auf die Eliminierung der Feinde, der “Unpersonen”, der “wilden Tiere”, wie Jakobs es ausdrückt. Bei solchen kann man schon einmal rechtsstaatliche Grundsätze hintanstellen, in die Bereiche der Gesinnung vordringen, denn ansonsten funktioniere die Prävention nicht.
Das ganze Interview findet sich hier.
Kurzes, aber gutes Interview.