Tom Kyte, ein Datenbank-Experte, berichtet über eine Begebenheit mit einem dienstbeflissenen Zollbeamten anlässlich seiner Einreise von den Vereinigten Staaten nach Canada:
Er schaltete den Rechner ein und dieser fragte nach einem Passwort. Er schaute etwas überrascht und sagte sodann “Er braucht ein Passwort”. Ich war zuvorkommend - “Das ist OK, hier haben Sie es ...” Jetzt war er eingeloggt. Aber mein Desktop schaute etwas anders aus als die üblichen ... - es gab kein IE auf dem Desktop, nur der Papierkorb und ein Ordner mit dem Namen “Programme” - weiter nichts.
Er wußte wirklich nicht, was er tun sollte. Keine spezielle Suchsoftware, gar nichts! Er schaute mich an und sagte “Sie wissen schon, was wir hier tun?” Ich sagte “Nicht wirklich.” (obwohl ich schon wußte, was das soll, ich hatte ja schon die Berichterstattung über diese Art von Kontrollen gelesen.) “Nun ...” sagte er “wie suchen nach Pornographie”. “Ahhh ..” sagte ich “aller klar.”
Aber er ist aufgeschmissen. Nichts wirklich Bekannntes auf dem Desktop. Schließlich klickte er in das Start-Menü und fand dort den Eintrag “Eigene Bilder”. Schon klar - an seiner Stelle hätte ich auch vermutet, dass genau DIES der Ort sein würde, wo der ganze Porno-Kram “versenkt” worden war. Er schaute sich den Ordner an und fand ein Dateiverzeichnis. Und all’ meine Bilder, welche wir uns dann anschauten. Er sagte “Mein Güte, Sie reisen aber viel!” Ich sagte “Yup.”.