ist zwar nicht die korrekte Übersetzung der sog. “Permit of Reentry”, trifft den Kern der Sache jedoch so ziemlich exakt. Das Problem: Ist man im Besitz einer sog. Permanent Resident Card (auch Alien Immigration Card oder auch landläufig Greencard genannt) und muss sich - bspw. aus beruflichen Gründen - länger als ein Jahr außerhalb der Vereinigten Staaten aufhalten, benötigt man zur Aufrechterhaltung des Status des “Lawful Permanent Resident” eben jene behördliche Erlaubnis, welche gemeinhin vor der Ausreise mittels Form I-131 beantragt und sodann von den freundlichen Damen und Herren des DHS genehmigt werden muss. Insoweit ist die Sache ja noch unkompliziert. Problematisch wird es allerdings dann, wenn man nach Ablauf der regelmäßig 2 Jahre gültigen Permit diese noch einmal in Anspruch nehmen will. Dann setzt augenscheinlich ein Entscheidungsprozess ein, in dessen Ergebnis etwas steht, was der Verwaltungsangestellte in Deutschland liebevoll “Ermessensspielraum” zu nennen pflegt. Erstaunlich ist dabei, wie weit doch der persönliche Seelenstriptease vor dem Officer des DHS gehen kann/muss ... Irgendwie hat man das Gefühl, es gehöre zur Passion der Bediensteten des DHS, zu entscheiden, wer nunmehr den Weg zur Erleuchtung beschreiten darf und wem dieser Weg auf ewig verschlossen bleibt.
Nichts gegen die Souveränität des Gastlandes - aber vielleicht sollte in das Bewußtsein einiger Entscheidungsträger der US-Administration langsam die Erkenntnis Einzug halten, dass die Vereinigten Staaten in manchen Bereichen zwingend auf Einwanderer und “Gastarbeiter” angewiesen sind. Wenn man das vorbenannte Visa Programm realiter nur für Zuwanderer in den Billiglohnsektor betreiben will, dann sollte man das auch ehrlich kommunizieren. Viele Menschen aus Latein- und Südamerika würden sich darüber freuen. Arbeitswillige Europäer können ja dann nach Canada umgeleitet werden. Manch’ amerikanisches Unternehmen hat für diesen Fall schon die notwendigen Vorkehrungen getroffen, die sicherstellen sollen, dass Ausländer weiterhin zur Mehrung des Unternehmensumsatzes beitragen können. Zu Mal nicht nur die gefühlten Lebensbedinungen gerade in den kanadischen borderline provinces eh wesentlich besser mit der europäischen Mentalität korrelieren ...